WordPress unter nginx installieren

WordPress ist nicht nur eines der bekanntesten Content Management Systemen (CMS) weltweit, sondern gehört meiner Meinung nach auch zu den Besten! Es wird ständig weiterentwickelt, ist kinderleicht zu bedienen und es ist kostenlos – Nicht ohne Grund verwende ich bei 90% meiner Projekte WordPress als Basis.

Im heutigen Tutorial werde ich euch zeugen, wie ihr WordPress in wenigen Schritten auf eurem Webserver installiert und unter nginx richtig konfiguriert.

Inhalte

Installation WordPress

Webinterface

Der einfachste Weg, den die meisten wohl einschlagen, dauert mir ehrlich gesagt zu lange. Hierbei logt ihr euch zunächst in phpMyAdmin (Eine Einleitung zu Installation gibt es hier) ein, legt einen neuen Datenbank User an und erstellt eine neue Datenbank.

Anschließend ladet ihr die neuste WordPress Version von der WordPress Homepage herunter. Das zip File könnt ihr nun entpacken und in euren Webspace hochladen. Der rest der Installation verläuft dann wie gewohnt im Browser.

SSH Console

Was wir heute aber machen werden, ist die Installation via SSH Console. Das ist zwar auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewohnt, aber ihr müsst nicht ständig irgendwo im Browser rum klicken und euch einloggen.

Zunächst erstellen wir uns einen neuen Ordner im Webverzeichnis und wechseln direkt dort hin. Die passenden Rechte für den Webserver nicht vergessen.

Anschließend laden wir die neuste WordPress Version herunter entpacken sie und verschieben alles in unseren neuen Ordner.


Zu guter Letzt räumen wir noch ein wenig auf und löschen alle nicht benötigten files wieder.


Jetzt erstellen wir, ähnlich wie weiter oben, nur eben ohne Webinterface, unseren neuen Datenbank Nutzer und eine passende Datenbank dazu.

Natürlich kann WordPress nicht riechen, welche Datenbanken für die Installation genutzt werden sollen, daher müssen wir noch die entsprechende Config anpassen. Zum Glück kommt WordPress mit einer Beispielconfig daher, die wir uns einfach kopieren und editieren.

Ich für meinen Teil deinstalliere an dieser Stelle direkt gerne die beiden vorinstallierten Plugins, einfach weil ich sie nicht brauche.

Geschafft, jetzt ist WordPress fast einsatzbereit – fehlt nur noch der passende vhost für nginx, damit wir auch auf die Seite zugreifen können.

Nginx konfigurieren

Ich liebe nginx. Dank dem hauseigenen Cache kommt man meiner Meinung nach komplett ohne Caching Plugin aus, da alles serverseitig geregelt wird. Solltet ihr nginx nach meinen Vorgaben installiert und konfiguriert haben, so könnt ihr einfach folgende Beispiel-Config verwenden. Der Einfachheit halber erstelle ich die komplette config via console. Ihr könnt sonst aber auch nur den Teil zwischen <<EOF und EOF kopieren und selbst ein file erstellen.

Fast fertig! Den vhost müssen wir noch aktivieren, indem wir einen symlink zum Ordner sites-enabled setzten und nginx neustarten.

Das wars nun aber. Ihr könnt jetzt den Browser öffnen und die Installation von WordPress über das Webinterface abschließen – http://<neuer blog>.

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