Wer oder was ist eigentlich Wiko? Diese Frage habe ich mir neulich auch gestellt, als ich auf der IFA über den Stand von Wiko gestolpert bin. Diese französische Firma mag hier in Deutschland zwar weniger bekannt sein, ist aber dafür im Heimatmarkt Frankreich nahezu jedem ein Begriff. Wiko ist bekannt für seine Smartphones im oberen Mittelfeld. Highend Geräte sucht man hier vergebens. Hat sich dort aber bereits einen Namen gemacht.

Da Wiko zum größten Teil der chinesischen Tinno Mobile Group gehört, verwundert es wohl niemanden, dass die Smartphones in China produziert werden. Aber hey, wer von den Großen produziert denn nicht in China?

Kommen wir aber nun aber zum eigentlich interessanten Part, nämlich dem Smartphone!

Mich hatte auf der IFA ein Modell ganz besonders fasziniert, nämlich das Wiko Ridge Fab 4G. Besonders aufgefallen ist mir hierbei das Design. Denn neben dem farbigen Aluminumrahmen sticht besonders die Gehäuserückseite in „Sandstein-Optik“ ins Auge. Das Ganze fühlt sich ein bisschen wie Filz an. Auf jeden Fall mal was anderes!

Hardware

Hardwaretechnisch spielt das Wiko Ridge Fab 4G zwar nicht ganz Oben mit, aber braucht sich auch nicht wirklich zu verstecken.

Angetrieben wird das Smartphone von einem Snapdragon 410 (4×1,2GHz) und 2GB RAM. Intern stehen 16GB Speicher zur Verfügung, der sich aber per MicroSD auf bis zu 64GB erweitern lässt.

Abstriche muss man leider bei dem Display machen, denn hier verbaut Wiko zwar ein 5,5″ großes Display, was aber leider nur mit 1280×720, also 720p in HD auflöst. Bei der namenhaften Konkurrenz findet man in der Regel FullHD bzw. mittlerweile sogar QuadHD Displays, diese kosten dann aber auch locker das doppelte oder dreifache.

Dank einer Pixeldichte von 267ppi löst das Display aber noch scharf genug auf. Nur eben bei kleineren Schriften gibt es zum Teil Probleme.

Wirklich Punkten kann das Ridge Fab 4G aber mit der DualSIM Funktion. Ihr könnt also 2 SIM Karten parallel verwenden. Dies ist z.B. besonders praktisch wenn ihr viel reist, oder wenn ihr einen günstigen Anbieter zum Telefonieren und einen fürs mobile Internet nutzen wollt.

Der Akku gehört mit 2820mAh jetzt nicht zu den Größten seiner Art, ist in diesem Preissegment aber auf jeden Fall mehr als ausreichend, auch im Hinblick auf die geringere Displayauflösung. Ein dickes Lob an dieser Stelle an Wiko, die im Ridge Fab 4G ein austauschbaren Akku verbauen.

Alle weiteren Hardware Specs könnt ihr gerne der Seite des Herstellers entnehmen.

Wollen wir nun aber mal einen Blick auf das Ridge Fab 4G werfen:

Wie man sehen kann, kommt hier noch Android 4.4 zum Einsatz. Leider ändert das durchgeführte OTA Update da auch nichts dran, so bleibt einem theoretisch nur der Umweg über Custom ROMs, wenn man ein aktuelles System möchte. Trotzdem läuft das System erstaunlich geschmeidig. Hier hab ich im günstigeren Preissegment schon ganz andere Dinge gesehen.

Update: Laut Herstellerangaben soll es ende der Woche bereits ein Update auf Android 5.1 geben, ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten!

Benchmark

Im Antu Benchmark kommt das Wiko zwar nur auf 20913 Punkte, liegt damit aber noch im Mittelfeld, ähnlich wie das Xiaomi Mi2. Andere preisgünstige Alternativen erreichen hier dank Octacore von Mediatek in der Regel höhere Werte. Im Alltag merkt man davon aber nicht wirklich viel.

Verfügbarkeit

Das Wiko Ridge Fab 4G kostet derzeit knapp 230€. Es kann eigentlich in allen gängigen Elektrogeschäften wie MediaMarkt oder Saturn gekauft werden. Oder ihr bestellt es einfach bequem über z.B. amazon oder alternate.

Überblick der Rezensionen
Design
Ausstattung
Benutzerfreundlichkeit
Android Version
Preis/Leistung
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veit
Ich heiße Veit, bin 30 Jahre alt und studiere derzeit Wirtschaft und Chinesisch an der FU Berlin. Neben meinem Studium arbeite ich als Freelancer im Bereich Online Marketing/SEO, bzw. als Werkstudent im Marketing/Management.

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